Yucatan – Eine Halbinsel und ein Bundesstaat in Mexiko |
Die Halbinsel Yucatán mit ihren drei Bundesstaaten Campeche, Yucatán und Quintana Roo ist traditionelles Siedlungsgebiet der Tiefland-Maya. Als Halbinsel, mit ihren drei Bundesstaaten Campeche, Yucatán und Quintana Roo, ist Yucatán traditionelles Siedlungsgebiet der Tiefland-Maya. Das flusslose Flachland ist von Steppen, Savannen und tropischem Regenwald bedeckt. Ein Hauch von Romantik umfängt den Reisenden, der sein Auto an der Landstraße stehen lässt und einen Waldweg betritt, der zu einer der vielen archäologischen Fundstätten führt - anmutende Ruinen, einstige Kultzentren der Maya. In der Küstenregion Yucatáns befinden sich die Hauptstädte der drei Bundesstaaten: Chetumal, Campeche und etwa 30 km landeinwärts Mérida. Das Innere der mexikanischen Halbinsel ist dünn besiedelt, der Boden uneben und vielerorts eingebrochen. Es gibt nur wenige Dörfer und Kleinstädte. Wahrscheinlich liegen die Gründe dafür in der Struktur des Kalksteinbodens, der die Region durchzieht. Er lässt jedes Wasser, ob Regen oder künstliche Bewässerung, sofort versickern. Menschen können sich nur dort niederlassen, wo ein Kalksteinbruch eine unterirdische Wasserstelle freigibt. Diese natürlichen Brunnen werden Cenote genannt. Manche Cenote haben mehrer Meter Durchmesser und sind sehr tief. Ein sehr schöner Kalksteineinbruch befindet sich am Rande der Stadt Valladolid im Staate Yucatán. Von einem Gartenrestaurant aus kann man auf einem schmalen Pfad bis zu der etwa sieben Meter tiefer liegenden Wasserfläche hinabsteigen. Berühmt ist der Cenote von Chichén Itzá. Er wurde in die Anlage dieses beeindruckenden Kulturzentrum der Maya einbezogen, und man fand in ihm wunderbare Goldarbeiten: Schmuck und Gerät, allerdings auch die Skelettreste von Menschen, die möglicherweise geopfert worden sind. Mehr zum Thema ...Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren: |