Adoption - Die andere Art, Kinder zu bekommen

„Du bist nicht unter meinem Herzen gewachsen, sondern in meinem Herzen“
Dieser Ausspruch beschreibt sehr genau jene Gefühle, die Adoptiveltern für ihre nicht leiblichen Kinder entwickeln.

Dabei fällt die Entscheidung für eine Adoption nicht leicht. Meist gehen erfolglos verlaufene, aufwendige medizinische Behandlungen voraus, an deren Ende die Erkenntnis steht, keine eigenen Kinder bekommen zu können. Dies ist für jedes Paar schmerzlich.

Um die Motivation für eine Adoption zu prüfen, sollten Sie für sich allein und mit Ihrem Partner folgende Fragen durchsprechen:

  • Warum will ich / wollen wir ein Kind?
  • Wollen wir beide (mein Partner und ich) ein Adoptivkind?
  • Was bedeutet für mich / für uns der Umstand, dass wir ein Kind anderer Eltern aufziehen?
  • Was habe ich für Gefühle diesen Menschen gegenüber?
  • Was ist, wenn unser Kind sich geistig oder körperlich anders entwickelt, als wir uns das vorgestellt haben?
  • Wie stehen Familie und Freunde zu unserem Adoptionsvorhaben?
  • Wie fühlen wir uns, wenn uns die Herkunftseltern kennen lernen möchten?
  • Wie werden wir es verkraften, wenn unser Kind nach seinen leiblichen Eltern und Geschwistern fragt und diese kennen lernen will?

Ähnliche Fragen werden natürlich auch bei den Bewerbungsgesprächen mit den Adoptionsvermittlern zur Sprache kommen, aber trotzdem sollten Sie sich natürlich über Ihre Beweggründe für eine Adoption im Klaren sein.
Die Adoptionsvermittler begleiten „werdende“ Adoptiveltern während der gesamten Adoption und stehen auch danach, falls gewünscht, helfend zur Seite.

 

Lesen Sie im zweiten Teil von „Adoption – Die andere Art, Kinder zu bekommen“, wie eine Adoption verläuft und erfahren Sie mehr über die verschiedenen Formen der Adoption.

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Autor: Dagg/Redaktion
publizierte am 21.10.2007
den Artikel: Adoption - Die andere Art, Kinder zu bekommen
zum Thema: Familie & Kinder
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