Kubanische Sounds aus dem Senegal |
Kubanische Sounds aus dem Senegal? Unangefochtene Meister dieser Fusion afro-kubanischer Klänge: das Orchestra Baobab. Seit den 7oern die Kult-Band im Senegal, müsste man das Orchestre Baobab zweifellos zu den Pionieren der so genannten "Afro-Salsa" zählen. Die Geschichte liegt fast 4o Jahre zurück. 2oo1 holten sie Nick Gold, Produzent des Buena Vista Social Clubs, und Sänger Youssou N’Dour nach fast 2ojähriger Pause auf die Bühne zurück. Hier verschmilzt die kubanische Melancholie von Guajiras und Cha-Cha-Cha aufs Beste mit afrikanischem Highlife-Flair. Und die ausgedehnten Sessions mit reichlich Raum für Improvisationen sind eine wahre Lust. Gold brachte 2001, den Klassiker von 1982, Pirate's Choice neu heraus. Dem Rohmaterial von damals fügte er sechs bisher nicht veröffentlichte Tracks hinzu. Die einschlägigen Medien kommentierten das Ereignis mit Jubel. Doch es kommt noch besser: Die Band ist wieder da! Barthelemy Attisso holte nach 15 Jahren seine Gitarre aus dem Schrank, Rudy Gomis, Medoune Diallo, Balla Sidibe und Ndiouga Dieng ölten die Stimmbänder. Issa Cissoko legte mit seinem Sax los. Alte Hits und neue Stücke, weich groovend und äußerst audiophil. Gold und Youssou N'Dour produzierten Specialist In All Styles, das nicht nur für Fans des BVSC eine erfreuliche Angelegenheit ist, weil Ibrahim Ferrer gastiert. So schließt sich der Kreis. Mit ihrer visionären Mischung aus Griot-Gesängen, Pachanga-Rhythmen, Salsa, Cha Cha Cha, Morna, Highlife und Reggae ist das senegalesische Orchestra Baobab schon seit den siebziger Jahren eine der kosmopolitischsten Bands Afrikas. Bei Baobab mischt sich die westafrikanische Begeisterung für kubanische Klänge mit einem starken afrikanischen Pop-Selbstverständnis. ![]() Album: Specialist in All Styles Mehr zum Thema ...Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren: |