Die Methode des Fotografierens gehört zu einer der bahnbrechendsten Erfindungen der Menschheit. Auch heute noch hat diese nichts von ihrer Mystik, Faszination und Begeisterung verloren.
Unter Fotografie (ältere Schreibweise Photographie) versteht man eine technologische Methode, welche mit Hilfe von optischen Verfahren ein Lichtbild auf ein lichtempfängliches Medium projiziert und dieses dort dauerhaft speichert (analoges Verfahren). Heutzutage geht die Technik sogar so weit, dass es möglich ist, Bilder in elektronische Daten umzuwandeln und dann gespeichert werden (digitales Verfahren).
Kaum jemanden ist es jedoch bewusst, dass die Entwicklung der Fotografie auf wissenschaftlichen Errungenschaft des 16. Jhd. beruht. Der wichtigste Bausteineiner jeder Kamera ist die Linse, welche bereits im Jahre 1550 erfunden wurde. Dieses Potential wurde im Jahre 1685 durch den so genannten Ablenkspiegel, welcher es erlaubt ein Abbild auf Papier zu zeichnen, ergänzt. Es mangelte jedoch noch an etwas ganz entscheidenden. Wie könnte ein Bild gespeichert werden?
Chemiker wie Humphrey Davy experimentierten mit lichtempfindlichen Stoffen in Mitte des 18. Jhd. und dieser entdeckte somit das erste Fixiermittel. Es dauerte jedoch noch fast ein Jahrhundert bis die erste Fotografie von Josep Nicephore 1826 angefertigt wurde. Dieses Verfahren wurde nun mit großer Begeisterung gefeiert und weiter entwickelt bis hin zu unseren heutigen Digitalkameras. Das erste gerasterte Foto erschien 1883 in der Leipziger Illustrierten Zeitung.
Die Fotografie ist für unser heutiges Informationszeitalter unersetzlich und ermöglichte dieses erst. Sie bereichert Bücher, Zeitungen und Reportagen und unser aller Leben |