Auf der Reise in Japan die japanische Baukunst erleben

Japans Architektur ist für viele Touristen beeindruckend zu sehen. Viele Bauten unterscheiden sich, je nachdem ob sie buddhistischen Ursprungs sind oder ob es sich um shintoistische Bauweisen handelt. Shinto-Schreine zum Beispiel haben oft ein Torii. Sie sind ein wichtiger Hinweis darauf, dass es sich um ein shintoistisches Bauwerk handelt. Torii sind große Tore, die meist aus rotem Holz bestehen. Es gibt sie jedoch auch aus Stein. Die oberen Balken sind meist doppelt. Die Tore muss man durchqueren um zum Schrein zu kommen. Während der Reise in Japan wird man diese Torii schon aus der weiteren Entfernung entdecken können.

Wer sich für eine Studienreise nach Japan entschieden hat, wird sich aber auch für modernere Architektur interessieren. Hat man die Gelegenheit, ein japanisches Haus zu besichtigen, wird man deutliche Unterschiede zum heimischen Deutschland beobachten. Wer während der Reise in Japan einen Privathaushalt besucht, wird fast immer kleine Wohnungen sehen. Gerade in den großen Städten gibt es nicht viel Platz, so dass die Wohnungen recht klein und von allem funktionell sein müssen. Japanische Wohnungen, die modern sind, sind dafür recht hell. Sie haben viele Fenster und praktisch geschnittene Zimmer.

Touristen, die unterwegs auf einer Studienreise durch Japan sind, sollten sich auch das Umeda Building in Osaka ansehen, das eine abstrakte Bauweise zeigt. Weitere ungewöhnliche Gebäude können zum Beispiel die Form eines Schiffes haben oder erinnern an einen Zeichentrickfigur. Besondere Ansprüche müssen Japans Gartenarchitekten erfüllen. Wer eine Reise in Japan plant, wird die unterschiedlichsten Gärten besichtigen können. Besonders ungewöhnlich wirken auf Europäer die Trockengärten. Sie findet man häufig in der Gegend von buddhistischen Tempeln. In diesen Gärten gibt es viele Steine, die akkurat angeordnet werden. In solchen Gärten werden häufig ganze Gebirge dargestellt. Diese Gärten wirken derart aufgeräumt, dass man nicht auf die Idee kommen würde, den geharkten Kies zu betreten. Wandelgärten sollte man sich während der Studienreise durch Japan auf gar keinen Fall entgehen lassen. Sie enthalten oft Teiche, Brücken und vieles mehr. Kleine Bachläufe nehmen dem Garten den künstlichen Eindruck.

Architekten bauen Teegärten passend zum Teehaus. Ein Teegarten enthält immer einen verschlungenen Weg, der die Gäste zur Teezeremonie führt. Oft liegen einzelne Steine neben dem Weg. Die Aufgabe der Gäste ist es dann, diese Steine mit Wasser zu übergießen. Paradiesgarten findet man meist in der Nähe der Tempel. Sie stellen das Paradies dar, wie sich die Buddhisten es vorstellen. Diese Gärten wirken sehr natürlich, enthalten Teiche und Steine und sind oft echte Meisterwerke der Gartenarchitektur.

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Autor: Steven Chiller
publizierte am 23.02.2011
den Artikel: Auf der Reise in Japan die japanische Baukunst erleben
zum Thema: Reisen & Urlaub
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