Auf einmal wird die Wohnung zu groß, weil die Familie kleiner geworden ist. Das ist ein Grund, sich um eine kleinere Wohnung, die jedoch nicht zuviel kosten darf, zu bemühen. Ist man arbeitslos, kann man bei einem Umzug mit einer finanziellen Förderung rechnen. Wenn man hingegen Alleinverdiener der Familie ohne zusätzliche Hilfen ist, wird eine finanzielle Förderung von keiner Seite aus möglich sein. Dann empfiehlt es sich, eine möglichst preiswerte Wohnung, die vielleicht keinen großen Komfort aufweist, zu suchen. Hier kann versucht werden, eine finanzielle Förderung durch die Firma, bei der man arbeitet, zu erreichen.
Hat man dann die erschwingliche Wohnung, verlangt der neue Vermieter üblicherweise zwei Mieten als Kaution, möglichst gleich zu bezahlen. Manche Vermieter lassen sich auf eine ratenweise Zahlung ein. Zur Kündigung der alten Wohnung ist es wichtig, in dem Mietvertrag die geschlossene Kündigungsfrist nachzulesen und dem Vermieter rechtzeitig die Kündigung, möglichst per Einschreiben, zuzustellen. Wenn gleich ein Nachmieter gefunden ist, kann man mit diesem über die Übernahme der Einbauküche oder anderer Einbauten verhandeln. Falls die Übernahme nicht zustande kommt, ist man gezwungen, die Wohnung so abzugeben, wie man sie vorgefunden hat. Eine Renovierung der alten oder neuen Wohnung ergibt sich aus dem Mietvertrag. Hat man die alte Wohnung unrenoviert übernommen, muss sie jetzt nur besenrein wieder übergeben werden. Ebenso verhält es sich mit der neuen Wohnung. Diesen Tatbestand sollte man sich im neuen Mietvertrag niederschreiben lassen.
Nun muss ein preiswerter Spediteur gefunden werden. Bei den Spediteuren gibt es unterschiedliche Preise, die man aushandeln kann. Ein guter Spediteur liefert die Umzugskartons vor dem Umzug an. Es empfiehlt sich, die Kartons so zu packen, dass man die am nötigsten gebrauchten Sachen gleich zur Hand hat. Dann muss die neue Adresse bei der Bank, der Post und allen Freunden bekannt gegeben werden. Bei der Post stellt man zweckmäßig einen Nachsendeantrag. |