Versicherung für das Kind

Welche Versicherung braucht mein Kind?
Das fragen sich sicher viele Eltern. Hier sind die wichtigsten zusammengestellt.

Den Schwerpunkt bildet die private Kinderunfallversicherung
Natürlich schützen Eltern ihre Kinder so gut es geht vor Unfällen. Leider können sie nicht verhindern, das trotzdem etwas passiert, denn es ist natürlich total aufregend, wenn sich die heimischen vier Wände in einen Abenteuerpark verwandeln. Die lieben Kleinen schippern auf umgedrehten Stühlen durch Canyons im Wohnzimmer oder üben Weitsprung vom Esstisch. Die oberste Küchenhänge wird zum Ziel für kleine Schatzsucher und das Sofa zum Trampolin. Unser „Erwachsenenwelt“ ist für Kinder ein oft gefährlicher Spielplatz, denn manchmal erliegen sie der Verlockung, elterliche Vorbote in den Wind zu schlagen. Am Kabel des Wasserkochers ziehen, mit Streichhölzern spielen, das Bücherregal erklimmen... die Liste ließe sich endlos fortsetzen. In den meisten Fällen genügen Pflaster, kaltes Wasser, Mamas Pusten und tröstende Worte. Aber wenn das nicht ausreicht? In Deutschland verunglücken jährlich 1,8 Millionen Kinder, davon 570.000 daheim oder während der Freizeit. Bei etwa 2.000 dieser Kids bleiben Behinderungen zurück, unter denen sie ein Leben lang leiden.

Der gesetzliche Unfallschutz für Kinder gibt ab dem vollendeten 3. Lebensjahr. Da er aber nur im Kindergarten bzw. der Schule und auf dem Hin- und Rückweg greift und die finanziellen Leistungen außerdem unzureichend sind, empfiehlt sich eine private Kinderunfallversicherung. Außerdem wären noch zu nennen:

  • Gesetzliche Krankenversicherung:
    In der Regel sind Kinder bis zum 18. Lebensjahr beitragsfrei bei Ihren Eltern mit- bzw. familienversichert.

  • Private Krankenversicherung:
    Sind beide Eltern privat versichert, müssen auch die Kinder privat versichert werden. Ist ein Elternteil privat und ein Elternteil gesetzlich versichert, entscheidet das Einkommen der Eltern über die beitragsfreie Mitversicherung oder über eine eigene Beitragspflicht der Kinder.

  • Private Haftpflichtversicherung:
    Hier gilt: Kinder sind, bis sie ausgelernt haben, bei den Eltern mitversichert.

  • Ausbildungsversicherung:
    Ein „Klassiker“ unter den Vorsorgeprodukten für Kinder. Eltern, Großeltern oder Paten können monatlich einen bestimmten Betrag ansparen, den das Kind bei Volljährigkeit erhält.

  • Private Rentenversicherung / Kapitallebensversicherung:
    Auch wenn man bei Kleinkindern nicht unbedingt an die Rente denken will: eine private Altersvorsorge ist für die junge Generation nützlich, denn sie sorgt für ein finanzielles „Polster“ im Alter. Schon kleine Beiträge – lange gespart – ergeben ein großes Vermögen.

 

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ARTIKEL-INFO
Autor: Dagg/Redaktion
publizierte am 26.10.2007
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zum Thema: Familie & Kinder
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