Pisa - vom Flottenstützpunkt zum Touristenmekka

Es gibt kaum einen Italien-Reiseführer, wo Pisa nicht erwähnt wird. Die 100.000 Einwohner Stadt Pisa liegt im Nordwesten der Toskana. Verkehrsmäßig ist die Stadt katastrophal, am besten benutzt man die öffentlichen Verkehrsmittel und lässt sein Auto auf den gefundenen Parkplatz stehen. Vom Bahnhof aus ist es nicht sehr weit zum Arno, denn das  Geschäftsleben, der schiefe Turm und der Dom liegen gleich gegenüber des Flusses.
Der Lagunenort lag früher am Meer und war der größte Flottenstützpunkt des Mittelmeeres. Damals gab es noch sehr berühmte Schiffswerften, aber der Hafen versandete im 13. Jahrhundert immer mehr. Er liegt jetzt außerhalb der Stadt.
Am südlichen Flussufer kann man die kleine Kirche Santa Maria della Spina bewundern, die mit vielen kleinen Skulpturen verziert ist. Der Dorn Christi der in dieser Kirche aufbewahrt wird, gab ihr den Namen. Hier kann man auch noch die vielen alten Handelshäuser bewundern und die Paläste Loggi de Banchi und den Palazzo Gambacorti. Gleich dahinter befindet sich das Universitätsviertel mit den engen Gassen und den preisgünstigen Lokalen. Wenige Gehminuten später erreicht man dann die Piazza dei Miracoli oder auch "Platz der Wunder" genannt und dann kommt der Dom und anschließend gleich der berühmte schiefe Turm. Während seiner Bauzeit begann dieser sich schon zu neigen. Der gotische Dom wurde im 13. Jahrhundert fertiggestellt und im Inneren des Doms findet man die Lampe die Galileo Galilei zum Fertigstellen der Pendelgesetze benutzte. Mit 107 m Umfang ist diese Kirche die größte Taufkirche weltweit. Die Piazza gleich gegenüber ist leider in asiatischer Hand und man muss stundenlang warten bis man diese besteigen kann.

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Autor: Gastautor
publizierte am 25.10.2007
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zum Thema: Städte & Länder
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