Ferienzeit - Reisezeit

Alle machen sich mit Sack und Pack und Kind und Kegel auf den Weg in den Urlaub. Aber der Weg ins Feriendomizil artet meist in einem stressigen, von Kinderquengeleien und elterlichen Schimpftiraden untermalten Trip aus, an dessen Ende alle Beteiligten völlig erschöpft sind. Und wenn man dann auch noch merkt, dass man die Hälfte der unentbehrlichen Kleinigkeiten, die beim Reisen mit kleinen Kindern gebraucht werden, daheim vergessen hat, ist die Urlaubsfreude doch deutlich getrübt!
Dabei reicht es, ein paar Dinge nicht zu vergessen: Wenn Sie fliegen wollen, reservieren Sie Sitzplätze nach Möglichkeit in der ersten Reihe. Dort ist aufgrund der größeren Beinfreiheit mehr Platz zum Spielen und von vielen Airlines werden spezielle Babybettchen zur Verfügung gestellt, die in der vordersten Reihe aufgehängt werden können.
Falls Sie mit dem Zug reisen, achten Sie beim Buchen auf spezielle Kinderabteile. In neueren Zügen gibt es auch Wickeltische.

Etwa 8 Wochen vor dem Urlaub:

Informieren Sie sich beim Kinderarzt über evtl. nötige Impfungen. Beantragen Sie für den Nachwuchs einen Kinderausweis (unter 10 Jahren ohne Passbild) oder lassen Sie die Kinder in den eigenen Reisepass eintragen.

Eine Woche vorher:

Kaufen Sie Dinge wie Insektenschutz- und Sonnenschutzmittel ein und stellen Sie Ihre Reiseapotheke zusammen (der Kinderarzt oder die Apotheken beraten bei Fragen). Bitten Sie eine Nachbarin oder Verwandte, die Blumen zu gießen und die Katze/den Hamster /die Goldfische zu füttern.

Beim Packen:

Denken Sie an: Verpflegung für unterwegs! Babynahrung z.B. kann im Flieger erwärmt werden und bei Verspätungen wirken ein paar Knabbereinen und etwas zu trinken oft Wunder gegen Langeweile. Spielzeug! Mit (Bilder-)büchern, Märchenkassetten und der Lieblingspuppe lässt sich die für die Kleinen meist öde und ewig lang erscheinende Fahrt- oder Flugzeit verkürzen!
Kinder ab 3 Jahren können einen kleinen Rucksack mit Lieblingsspielzeug selbst packen – das erhöht die Vorfreude!
Packen Sie für die Flugzeit warme Socken ein, denn während des Fluges die Schuhe besser ausziehen. Das fördert die Durchblutung und verhindert geschwollene Füße.

Wenn Sie fliegen:

Geben Sie auf keinen Fall ihren Buggy auf! Die meisten Airlines gestatten nämlich mittlerweile, dass Sie den Buggy erst beim Einsteigen ins Flugzeug aufgeben. Er wird dann direkt zum Gepäck gebracht und beim Aussteigen bekommen Sie ihn sofort wieder. Das erleichtert die manchmal langen Wartezeiten, bei denen das Baby im Buggy schlafen kann.
Tragen Sie Kleidung im „Zwiebellook“! Die Klimaanlage im Flugzeug einerseits und die oft schwülwarme Luft bei der Ankunft anderseits erfordern Flexibilität bei der Kleidungswahl.
Geben Sie ihrem Baby bei Start oder Landung den Schnuller oder Flasche bzw. stillen Sie es! Das Saugen erleichtert den Druckausgleich und beruhigt. Größere Kinder bekommen Kaugummi oder Bonbons. Trinken Sie an Bord viel, am besten stilles Wasser, verdünnte Säfte oder Tee. Nur Kohlensäure sollte vermieden werden: sie bläht!

Wenn Sie mit dem Auto vereisen:

Fahren Sie am besten nachts! Dann sind die Straßen nicht so überfüllt und die Sonne überhitzt das Auto nicht. Wenn Sie mit einem Baby vereisen: öffnen Sie kein Fenster – die Gefahr, dass das Kleine Zug bekommt und sich erkältet, ist zu groß. Wenn Sie mit größeren Kindern vereisen und tagsüber fahren wollen: Planen Sie ausreichend Pausen ein, in denen sich ihr Nachwuchs auf dem Spielplatz der Raststätte austoben kann. Das verlängert zwar ihre Reise, gestaltet sie aber auch wesentlich entspannter.

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Autor: Dagg/Redaktion
publizierte am 25.10.2007
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zum Thema: Reisen & Urlaub
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