Von der Kaffee-Bohne bis zur Röstung

Kaffee ist ein schwarzes Heißgetränk, dass sich weltweit – nicht nur aufgrund seiner anregenden Wirkung – großer Beliebtheit erfreut.

Zubereitet wird Kaffee aus den Bohnen des Kaffeestrauches, die nach der Ernte zunächst getrocknet, dann geröstet und schließlich für die Zubereitung gemahlen werden.

Unterschieden werden Kaffeesorten nach der Bohnenart, der Röstung und letztendlich der Zubereitungsart. Die wichtigsten Bohnenarten sind Arabica und Robusta, deren Anteil an der Produktion rund 96% ausmacht.
Die Röstung hat einen erheblichen Einfluss auf den Geschmack des Endproduktes, je heller eine Röstung ist, desto saurer, aber weniger bitter schmeckt der Kaffee. „Dunkle“ Röstungen hingegen werden bitterer dafür aber süßer.
Zubereitet wird Kaffee meist als Filterkaffe. Dabei wird das gemahlene Pulver in einem Kaffeefilter von kochendem Wasser durchlaufen. Weitere Zubereitungsmethoden sind Espresso, bei dem Wasserdampf durch das Pulver gepresst wird, und türkischer Kaffee, bei dem das Pulver zusammen mit Zucker aufgekocht wird.

Im 15. Jahrhundert war Kaffee fast nur auf der arabischen Halbinsel bekannt. Durch das osmanische Reich wurde er im vorderen Orient schnell bekannt und gelangte auch nach Europa. Dort war bereits im 17. Jahrhundert so beliebt, dass mit dem Anbau in den Kolonien begonnen wurde. Die Hauptanbauländer von Kaffee sind heute daher nicht in Afrika, sondern in Südamerika (Brasilien, Kolumbien) und Asien (Vietnam, Indonesien) zu finden.

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Autor: Conrad Suhr
publizierte am 22.01.2009
den Artikel: Von der Kaffee-Bohne bis zur Röstung
zum Thema: Genussmittel
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